Raucherkarriere
Der Akku
Der Atomizer
Der Clearomizer
Verdampfer selbst wickeln
Das Liquid
Liquid selbst mischen
 
Dampferlokale
 
Impressum/ECG
AGB
Kontakt


Meine Raucherkarriere

Während meiner Lehrzeit im Jahre 1983 begann ich mit dem Rauchen. Ich wollte damals cool sein, zu den anderen gehören und so neue Leute kennen lernen. Anfangs war es am Wochenende eine Schachtel Zigaretten, das viel ja noch nicht so sehr in der Geldtasche auf.
Kaum hatte ich die Lehre beendet und einen anderen Dienstgeber, war es auch schon nicht mehr die eine Schachtel am Wochenende sondern schon pro Tag. Aber so lange man zuhause wohnt, tut auch das Geld noch nicht so weh...
In den Jahren 1989/1990 war ich dann als DJ unterwegs und da reichte schon nicht mehr 1 Schachtel pro Tag, sondern es mussten sowohl die Stunden am Tag als auch in der Nacht durchgestanden werden und so kam ich auf 3 Schachteln pro Tag.
Zurück in ein anderes Berufsleben mit Arbeitszeiten am Tag konnte ich in relativ kurzer Zeit wieder meinen Zigarettengenuss auf 1 bis 1,5 Schachteln reduzieren.
Das ging dann so über die Jahre hindurch bis ich am 09.09.2007 ein Nichtraucherseminar besuchte. Innerhalb von 5 Stunden schmeckte mir keine Zigarette mehr und ich war glücklich bis zum 09.10.2007. Im vollen und festen Glauben, endlich von diesem Teufel los zu sein, machte ich den grössten Fehler aller Zeiten!
Ich rauchte mit meinen Arbeitskollegen zu meinem Geburtstag ein Zigarette ... und schon hatte mich der Dämon wieder....
Der Konsum von Zigaretten stieg von Tag zu Tag bis ich wieder bei 1 bis 1,5 Schachteln am Tag war. Ein erneuter Besuch dieses Seminares brachte gar nichts mehr.
Also qualmte ich weiter und obwohl mir keine einzige Zigarette schmeckte konnte ich nicht mehr aufhören. In den darauffolgenden 6 Jahren versuchte auch viele andere Methoden mit dem Rauchen aufzuhören, doch bei allem scheiterte ich klagvoll.

Als ich 2012 mit meiner Familie den Urlaub in London verbrachte und ich zum Glück genug Zigaretten von meinem Heimatland mitgenommen habe, traf mich das erste Mal so richtig der Schlag, als ich in einer Trafik sah, dass eine Schachtel Zigaretten in London GBP 10,-, also EUR 12,- kostet. Im Jahr darauf reichte mir meine Stange Zigaretten in meinem Urlaub in Frankreich nicht und da tat es das erste Mal so richtig weh. Eine Schachtel Glimmstängel kostete je nach Verkaufsstand zwischen EUR 6,90 und EUR 10,- PLUS EUR 2,90 Tabakservice. Was mir in Frankreich schon zu Anfang an aufgefallen war, dass die Jugendlichen nur e-Zigaretten verwendeten. Ich schenkte daher diesem nicht viel Aufmerksamkeit, da ich diese Art zu rauchen bzw. besser gesagt zu dampfen schon von meinen Arbeitskollegen kannte.

Weitere Monate verstrichen und jede Zigarette ekelte mich an, sie schmeckte mir nicht und ich war mit mir zu tiefst unzufrieden, dass ich den Absprung von der Zigarette nicht schaffte.
Und dann kam im Februar 2014 doch die Gelegenheit auf für mich, mit dem Rauchen aufzuhören. Meine Arbeitskollegin verkaufte ihr Starterset der "eGO-T" mit verschiedenen Liquids, da sie nach kurzer Zeit auch diese Alternative nicht mehr benötigte und so griff ich zu.
Anfangs rauchte ich noch die herkömmliche Zigarette neben dem Dampfen, da das Liquid mit 0,0 mg Nikotin versehen war. Ich konnte jedoch meinen Konsum von 25-30 Zigaretten pro Tag schlagartig auf 7-11 Stück reduzieren. Also dampfte ich neben der Zigaretten bis das Liquid vom Erwerb des Startersets fast verbraucht war. Schon früh genug informierte ich mich im WWW über Möglichkeiten zur Liquidbeschaffung verbunden mit Preisvergleichen. So bestellte ich gleich mal mit und über einen Kollegen Liquid mit 11 mg Nikotinstärke und schaffte es so von der Zigarette loszukommen.
Heute am 20.07.2014 kann ich stolz sagen, dass ich meine letzte Zigarette am 11.03.2014 mit einem Ekelgefühl um 10:00 Uhr geraucht habe.

Was hat sich seither getan?
- Ich habe mein Büro im 4. Stock, früher brauchte ich im 2. schon ein Sauerstoffzelt, heute brauche ich keinen Lift mehr
- Ich bin weniger oft schlecht gelaunt und meine Kleidung riecht besser
- Ich kann mir vieles andere leisten auf was ich immer verzichtet habe - und das mit gutem und ruhigen Gewissen
- Nach ca. 7 bis 10 Tagen wurde mir fast übel wenn ein Raucher neben mir stand und Tabak, Nikotin, Teer, Blausäure und Arsen verbrannte
- Nach ca. 14 Tagen hustete ich am Morgen "Schwarzes vermischt mit Blut" ab und hatte Zahnfleischbluten. Ein Arzt beruhigte mich und sagte, dass sich das alles wieder legen wird, mein Körper regeneriert sich und die durch Teer verklebten Härchen im Hals und die Bronchien erholen sich
- heute macht mir eine Autofahrt od. Sitzung mit 3 bis 5 Stunden ohne Pause keine Probleme mehr, keine Entzugserscheinungen, kein nervös werden, einfach toll

Gründe für ein Scheitern des Umstieges sehe ich in:
Für mich erklärliche Gründe, warum der Umstieg auf die e-Zigarette nicht funktioniert liegen in
- unzureichender Vorabinformation
- Verwendung von Liquid ohne Nikotinbeimischung - hier kommt der Entzug hinzu
- der fehlende Wille wirklich von der Zigarette los zu kommen

Aber nun, wie funktioniert das mit der e-Zigarette?
Im Grunde genommen funktionieren alle mir bekannten Modelle auf der gleichen Grundlage.
Eine e-Zigarette setzt sich aus dem Akku und dem sogenannten Atomizer/Clearomizer zusammen. Der Akku erhitzt beim Drücken eines Knopfes eine Spirale, welche im Verdampfer sitzt und so das über einen Docht gelangende Liquid verdampft. Dieser Dampf wird dann über ein Mundstück am Clearomizer inhaliert. Hier entstehen jedoch keine Verbrennungsstoffe wie bei der herkömmlichen Zigarette.

~~~ Werbung ~~~


Der Akku:

Über den Akku gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Er ist leicht auch für Frauen leicht in der Hand zu heben und besitzt einen "Power"-Knopf. Durch drücken dieses Knopfes fliest der Strom zum Verdampfer und erhitzt eine Spirale, welche wir später noch beim Clearomizer kennenlernen werden.
Den Akku gibt es in verschiedenen Stärken - u.a. z.B. mit 650mAh, 1000 mAh, 1100 mAh, usw. Je mehr Leistung der Akku bringt, desto länger hebt er. Ich verwende vom Starterset der eGO-T zwei Stück mit 1000 mAh und muss diese über Nacht jeweils laden. Beim mir sind jedoch auch 2 Clearomizer mit unterschiedlichen Liquid-Aromen in Einsatz.
Ich bin ehrlich zugegeben ein starker Dampfer, da ich auch im Büro dampfen kann und benötige am Tag ca. 5 ml Liquid.
Wichtig ist, dass zum Laden des Akkus nur der original Ladeadapter verwendet wird, da ansonsten der Akku Schaden nehmen kann!
Das Standard-Ladekabel kann entweder direkt mit dem USB eines Computers/USB-Switch oder mit dem mitgelieferten 220 V-Adapter verwendet werden. So zumindest bei meinem Typ im Lieferumfang.


~~~ Werbung ~~~

Der Atomizer:

Der Atomizer wird wie abgebildet in zweifacher Ausführung mit 5 0,8 ml Tanks (Inhalt in Zirka-Angabe) in Original mit der egoT beim Kauf ausgeliefert. Das Prinzip beruht wie auch beim Clearomizer gleich. Hier ist es jedoch erforderlich, dass über den Tag mehrfach der Tank befüllt werden muss.
Beim Kauf und auch bei der Nachbestellung ist der Tank mit Mundstück einzeln und hygienisch verpackt und in Kunststoff verschweißt.

riccardo egoT, atomizer, 0,8 ml
Atomizer mit Mundstück, Tank u. Verdampfer
riccardo egoT, atomizer, 0,8 ml
Atomizer zerlegt; links: Docht - rechts: Liquid-Einfüllöffnung


Der Clearomizer:

Beim Clearomizer gibt es verschiedene Modelle, welche jedoch meinen Erfahrungen gemäss alle auf dem gleichen Prinzip beruhen.
Neben dem Mundstück und dem Liquidtank gibt es noch den Verdampfer. Dieser kann wie auch das Mundstück je nach Modell gewechselt werden. Der bedeutendste Unterschied ist die Grösse des Tanks. Der Tank des mitgelieferten Atomizer fasst ca. 0,8 ml, diese gibt es dann jedoch auch u.a. mit 1,6 ml, 2,4 ml od. ca. 3 ml. Letzteren habe ich in Verwendung. Von diesem stammen auch die Fotos hier.
Für Fortgeschrittene Dampfer und auch Interessierte ist es ein Leichtes, den Docht bei einem Verdampfer selbst zu wechseln. Man braucht dazu keinen Doktor und Erklärungen gibt es viele auf www.youtube.com

kanger, clearomizer, t3s bcc, 3 ml
Clearomizer mit Mundstück, Tank u. Verdampfer
verdampfer, docht, spirale
Verdampfer geschlossen und offen mit Docht


Verdampfer selbst wickeln:

Selbstverständlich können auch die Verdampfer selbst gewickelt werden.
Auch hier bedarf es nicht viel Wissens und ein wenig Übung. Hilfe dazu findet man ganz leicht unter www.youtube.com.
Wie auch schon beim Liquid kann man sich durch selbstwickeln der Verdampfer etwas Geld sparen, wenn es auch nicht so wie beim Liquid ein Vermögen ist. Persönlich mache ich bei den Verdampfern nur kleine Reparaturen.

Der Verdampfer (Modelle wie weiter oben abgebildet) besteht i.d.R. aus zwei Dochten, davon ist ein Docht mit jenem Draht umwickelt, welcher durch den Akku zum Glühen gebracht wird und zum Anderen ein Docht, welcher darüber gelegt ist. Ich ersetze von Zeit zu Zeit, ja nach Geschmack des Dampfes nur den oberen Docht. Sollte mal beim unteren Docht der Draht so verkohlt sein, dass es verbrannt schmeckt, lege ich den Verdampfer ca. 24 Stunden in Alkohol ein und nützt dies auch nichts mehr, wird er durch einen Neuen ersetzt.
Es kann jedoch auch vorkommen, dass mal ein Verdampfer nicht ganz sauber verarbeitet ist und sifft. Das bedeutet, dass Liquid durch ziehen am Mundstück mit angesaugt wird und in den Mund gelangt, was nicht besondern gut schmeckt. In einem solchen Fall öffne ich den Verdampfer und lege einen halben bis ganzen Docht darüber oder ersetze den Obenliegenden durch einen Docht von mir.
Der Docht ist in vielen Onlineshops auch als Meterware erhältlich.
Selbstverständlich könnte man die Spirale auch noch selbst neu wickeln, Anleitungen dazu gibt es im Netz, jedoch ist mir diese Arbeit doch zu viel...
Zum einen braucht es dazu einen speziellen Draht, welcher sehr steif ist, daher empfielt es sich, diesen zuerst mit einem Feuerzeug zu erhitzen und zum anderen muss auf ca. 2 mm ein Wicklung von ca. 5-6 Umdrehungen (je nach Ohm) gemacht werden.
Da kaufe ich mir lieber die Verdampfer neu. Sicherlich gibt es auch andere Verdapfer, welche mit dem Anschluss kompatibel sind, da findet jeder am Besteen sein eigenes Produkt durch Tests.



Das Liquid:

Das Liquid wird durch die erhitzte bzw. glühende Spirale über einen Docht im Verdampfer verdampft. Dieser Dampf wird dann inhaliert, wodurch sich auch am Mundstück sehr leicht Tropfen bilden können.
Das Liquid gibt es in verschiedenen Nikotinstärken - je nach bisherigem Rauchverhalten - als Fertiggemisch. Der Preis variiert je nach Hersteller, Nikotinstärke u. Aroma.
Personölich habe ich zwei Liquidtanks in Verwendung, wobei ein Tank Liquid ohne Nikotin beinhaltet. Somit ist ein Wechsel je nach Verlangen problemlos möglich.
Für den Anfang des Dampfens ist es hilfreich, verschiedene Liquidaromen zu bestellen und so den passenden Geschack zu finden
Ebenso besteht die Möglichkeit für jene, die sich die Intensität des Aromas selbst bestimmen wollen, das Liquid selbst zu mischen. Dies wird in einem eigenen Punkt nachfolgend beschrieben.

~~~ Werbung ~~~

~~~ Werbung ~~~

~~~ Werbung ~~~

~~~ Werbung ~~~

~~~ Werbung ~~~



Liquid selbst mischen:

Das Selbstmischen von Liquid für die e-Zigarette ist keine Hexerei und man muss auch kein Chemiker oder sonst was sein.
Dazu bedarf es lediglich ein Basisliquid, welches geschmacksneutral ist. Hier muss nur vor Bestellung der Nikotingehalt bestimmt werden. Zusätzlich braucht man noch ein Aroma. Je nach Vorlieben stehen hier verschiedene Sorten wie Getränke, Gemüse, Tabak od. Früchte zur Auswahl. Bis zum Datum der Webseitenerstellung konnte ich 91 verschiedene Geschmackrichtungen zählen.
Für Liquid mit Aroma von Zitrusfrüchten verwende ich einen Clearomizer aus Glas, da die Anderen gerne brüchig werden od. Risse bekommen.
Das Aroma-Liquid ist ein Konzentrat und darf keinesfalls pur gedampft werden!

Neben dem Basis-Liquid und dem Aroma wird noch benötigt:
- 10/12 ml Spritze
- 3 od. 5 ml Spritze
- Spritzennadel mit 0,9mm od. 1,2 mm Stärke (gelb od. rosa)
Wie bereits erwähnt wird das Basis- u. Aroma-Liquid benötigt. Zusätzlich brauchen wir nun natürlich auch ein Mischverhältnis. I.d.R. wird hier zwischen 5-8 % empfohlen. Ich persönlich bin mit ca. 6,25% gut bedient und es schmeckt lecker.
Die Berechnung dazu ist ganz einfach und ist mittels Schlussrechnung zu bewerkstelligen.

Gehen wir im Rechenbeispiel davon aus, dass wir 50 ml Endprodukt mit einem Mischverhältnis von 5% wünschen. Das Ergebnis ist die Menge an Aroma, welches wir beimischen müssen.
50ml*5%/100%=2,5ml
Wichtig ist, dass wir die 2,5 ml Aroma von der Gesamtmenge abziehen, damit wir wissen, wieviel Basis-Liquid benötigt wird - also 47,5 ml.
Nun messen wir mit einer grossen Spritze die 47,5 ml in eine Leerflasche, welche wir zuvor mitbestellt od. bereits vorrätig haben und mit einer kleinen Spritze die 2,5 ml Aroma anschliessend dazugeben.
Das Ganze schütteln wir nun noch kräftig und lassen es im Dunkeln reifen. Ich lasse das angesetzte Liquid ca. 14-21 Tage vor "Verzehr" reifen, wobei die Mischung täglich mindestens einmal geschüttelt wird.


basis, liquid, 250 ml, 500 ml
Basis-Liquidflaschen 250ml u. 500 ml mit 10 ml Spritze
aroma, liquid, spritze, 1,2 mm nadel
100% Aromafläschen mit 5 ml Spritze u. 1,2 mm Nadel


Dies alles stellt keine Kaufempfehlung dar und spiegelt lediglich meine Erfahrungen zum Dampfen wider.
Es wird daher von meiner Person keine Haftung über die von Ihnen getätigten Käufe oder Handlungen übernommen.




~~~ gesponsert ~~~


mit.einander.at



~~~ Werbung ~~~